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.:Absturz:.

Was will ich eigentlich? Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder. Seit diesem Traum ist alles [von meinem Gewicht mal abgesehen] genau wie vor einem Jahr, als ich immer mehr abnahm. Ich zähle Kalorien, lege sogar einen Apfel auf die Waage, um den genauen Wert berechnen zu können. Ich schreibe in Gedanken jede Tomate auf, die ich gegessen habe. Ich belüge meine Familie, wenn ich ihnen sage, schon gegessen zu haben. Und nun sitze ich vor dem Bildschirm und habe Magenschmerzen vor Hunger. Aber etwas essen? Nein, ich kann nicht, auch wenn ich will [ist wohl auch besser, weil das nachts immer zu Fressanfällen führt bei mir]. Fast komme ich in Versuchung, das leere Gefühl zu geniessen. Denn so bin ich von den Bildern abgelenkt, die immer wieder vor meinen Augen erscheinen. Ich will das alles nicht mehr sehen. Traue mich nicht, zu schlafen, aus Angst, wieder zu träumen. Manchmal habe ich das Gefühl, als könnte ich sogar diesen Geruch wieder riechen - überall um mich herum. Ich habe Angst. Angst davor, noch weiter abzustürzen, als es schon geschehen ist. Natürlich, zwei Tage hungern sind noch nicht gefährlich, wenn man normalgewichtig ist. Doch ich denke, dass das bei einer essgestörten Person etwas anders aussieht. Es geht so schnell, und ehe man sich versieht, liegt das Gewicht wieder im Anorexiebereich. Ich will das nicht, will doch reiten, zur Schule gehen, leben - aber diese Erinnerungen sind so viel stärker, lassen mich alles andere vergessen. Fühle mich ausgeliefert und weiss mir nur durch das Hungern zu helfen. Und durch die Selbstverletzung. Ich habe es übertrieben. Wahrscheinlich hätten die Wunden genäht werden müssen, aber ich war nicht beim Arzt [es war mitten in der Nacht, und ich hätte meine Mutter wecken müssen, was ich aber nicht wollte, weil sie sonst einen heftigen Schock bekommen hätte]. Habe sie stattdessen geklebt. Darin habe ich ja Erfahrung. Hoffe, die Narben werden nicht allzu heftig. Aber eigentlich ist es mir egal. Meine kleinste Sorge zur Zeit. Ich will mich nicht verstecken müssen, besonders nicht im Sommer. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich habe wirklich Angst. Wenn ich wüsste, dass ich jetzt ein paar Tage lang hungere, bis es mir besser geht und ich dann wieder annähernd normal essen könnte, wäre es mir egal, wäre auch nicht weiter tragisch. Ich bin noch nicht untergewichtig, wenn ich zwei Kilogramm abnehme. Aber ich kenne mich und vor allem kenne ich meine Essstörung und die Eigendynamik, die sie schon bald übernimmt. Anfangs geht es mir schlecht, ich hungere, ein paar Tage nur - und wenn es mir besser geht, kann ich nicht mehr aufhören. So, wie wenn ein Alkoholiker nach einem strengen Arbeitstag nur ein Gläschen trinken will, um abzuschalten. Und dann noch eines, und noch eines - zu spät. Fatal ist nur, dass ich zur Zeit so sehr mit meiner Angst und den schrecklichen Erinnerungen beschäftigt bin, dass es mir egal ist, ob ich abstürze. Ich falle, und wenn ich mich wieder so weit gefangen habe, dass es mir nicht mehr egal ist, ist es zu spät. Genau wie damals. Alles ist genau wie damals. Absturz.

1.6.08 02:05


.:Auf dem Weg nach unten:.

Ich will nicht wieder sterben, doch genau dahin bewege ich mich zur Zeit. Es ist noch gar nicht so lange her, da sass ich im Betreuerzimmer in der psychiatrischen Klinik für die tägliche Puls- und Blutdruckkontrolle und habe den erschrockenen Blick der Pflegerin gesehen, als sie die Zahlen auf dem Messgerät abgelesen hat. Ein Ruhepuls von achtunddreissig ist ziemlich gefährlich. Und bei einem Blutdruck von sechsundfünfzig zu zweiundachzig ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass mir ständig schwindlig wurde. Warum erinnere ich mich jetzt daran? Weil ich genau wieder da stehe, wo ich auch im letzten Jahr stand - auf den ersten Metern einer schwankenden Brücke namens Anorexia nervosa. Kalorien zählen, täglich wiegen, Hunger haben und sich darüber freuen anstatt zu essen, lügen, am allermeisten sich selbst gegenüber. Das ist es, was ich seit fast einer Woche tue. Bestimmt hört sich das bescheuert an, wenn ich nach einer Woche hungern schon von Anorexie spreche [noch bin ich medizinisch gesehen weit davon entfernt], doch ich kenne mich. Vor wenigen Wochen habe ich geschrieben, wieder etwas abnehmen zu wollen, 'nur ein paar Kilogramm', doch nun macht mir dieses Vorhaben Angst. Natürlich wäre es nicht gefährlich, wenn ich auf gesundem Weg drei oder vier Kilogramm verlieren würde. Nur weiss ich genau, dass ich nicht werde aufhören können. Warum kann ich nicht die Chance nutzen, die ich jetzt habe - ich könnte leben, gesund werden [jedenfalls annähernd, ganz werde ich die Essstörung wohl nicht mehr los]. Aber ich bewege ich in die falsche Richtung, ich weiss es, will es nicht und kann nichts dagegen tun. Es geht mir nicht gut, noch immer verfolgen mich jede Nacht dieselben Bilder von damals, und das allein scheint zu reichen, um meiner Essstörung erneut einen Nährboden zu bieten. Um bei dem Beispiel der Brücke zu bleiben: ich bewege mich weiter auf die andere Seite zu, weil sie mir so schön, so hell und freundlich erscheint - der Tod ist ein Meister der Verkleidung. Doch je weiter ich gehe, desto morscher wird auch das Holz unter meinen Füssen, und irgendwann werde ich auf einem einzigen dünnen Brett wandern, verzweifelt zurückschauen und mich fragen, warum ich nicht einfach dort geblieben bin, als ich es noch konnte. Denn zum umkehren wird es dann zu spät sein. Dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: entwerde, ich stürze ab und sterbe ungewollt, oder ich erreiche das andere Ende und sterbe, wahrscheinlich genauso ungewollt. Traurige Optionen, und obwohl ich es weiss, kann ich einfach nicht essen. Nicht jetzt, es geht nicht - so sehr ich auch plötzlich will. Ich befinde mich auf dem Weg nach unten, und es macht mir Angst.

2.6.08 03:25


.:Die Brücke:.

Ich habe von dieser Brücke geschrieben. Die Brücke, die anfangs noch so sicher und stabil erscheint. Irgendwann habe ich wohl bemerkt, dass die Welt hinter mir Feuer fing. Und ich bin gerannt, nur Weg von der Gefahr. Und da erschien sie vor meinen Augen, diese Brücke; aus stabilem Holz gebaut mit massiven Stahlträgern an der Seite. Hier konnte mir nichts passieren. Der erste Schritt war leicht, befreiend sogar - denn hinter mir brannte es licherloh. Und ich ging weiter. Was hätte ich auch anderes tun sollen? Umkehren? Niemals - ich wollte schliesslich nicht verbrennen. Je länger ich nun auf dieser Brücke war, desto öfter bemerkte ich gar nicht, dass ich überhaupt weiterlief. Aber ich tat es, immer weiter. Und lange Zeit, sehr lange Zeit brachte mir diese Brücke auch genau das, was ich auf meiner Flucht vor dem Feuer gesucht hatte - Schutz, Sicherheit. Auch wenn die Brücke nun allmählich an manchen Stellen schmaler wurde und ich sogar einige lockere Bretter entdeckte, ging ich weiter, immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass hinter mir das Feuer wütet. Je weiter ich aber ging, desto mehr verlor diese Brücke die sichere Erscheinung, schleichend wurde sie von einer stabilen Strasse über die Schlucht zu einigen erbärmlich im Wind taumelnden Seilen und Brettern. Immer vorsichtiger setzte ich nun einen Fuss vor den anderen. Und irgendwann begann ich mich zu fragen, was wohl auf der anderen Seite der Brücke war. Ich war so in Panik gewesen, als ich losgerannt war, dass ich mir darüber keine Gedanken gemacht hatte. Aber nun war das Feuer längst nicht mehr in Sichtweite. Vielleicht hatte es inzwischen jemand gelöscht? Vielleicht sollte ich umkehren und nachsehen? Noch einige Tage wanderte ich weiter, aber irgendwann bekam ich Angst. Angst, weil die Brücke immer gefährlicher wurde und noch immer kein Ende in Sicht war. Da beschloss ich, umzudrehen. Ich ging also zurück, doch anstatt mich allmählich sicherer zu fühlen, bekam ich erneut Angst. Die Brücke wurde von so dichtem Rauch eingehüllt [vom Feuer vielleicht], dass ich nicht erkennen konnte, wohin ich trat. Was, wenn die Bretter hier durch den Brand beschädigt worden waren und ich einstürzen würde? Hilfe - alleine würde ich den Weg aus dem Rauch nicht gehen können. Panik. Was nun? Und ich beschloss, erneut umzudrehen, einfach weiterzugehen, denn wenigstens war in dieser Richtung die Sicht klar.
Eine ganze Zeit lang ging ich weiter, immer unsicherer, ob es auch wirklich das Richtige war. Und dann stand ich eines Tages nur noch auf einem einzigen Seil. Freihändig, kein Geländer mehr, an dem ich mich hätte festhalten können. Nichts, nur die Schlucht unter mir. Nein, ich wollte nicht fallen! Bitte nicht sterben! Einige Schritte zurück. Gerade noch so hatte ich die letzten mehr oder weniger festen Bretter erreicht. Erschöpft setzte ich mich hin.
Viel Zeit ist vergangen [war es wirklich so viel?], und ich sitze noch immer an derselben Stelle. Und ich wünschte immer öfter, den Weg zurück zu finden, denn kein Feuer kann so beängstigend sein wie die Schlucht unter mir und diese Ungewissheit, was nach der Brücke kommt. Doch ich weiss auch, dass ich alleine nicht mehr umkehren kann. Aber ewig hier sitzen? Nein, auch das kann ich nicht. Ich bin kurz davor, trotz der Angst vor dem endgültigen Absturz wieder weiterzugehen. Irgendwann muss doch auch diese Brücke zu Ende sein. Ich weiss es nicht. Und während ich hier so sitze und an den Weg denke, den ich zurückgelegt habe, springt ein Gedanke in meinen Kopf. Irgendwo wäre auf der Seite, von der ich komme, bestimmt ein Feuerlöscher gewesen.

4.6.08 02:14


.:Wortlos:.

Besser, ich halte heute mal die Klappe und schreibe nicht, was ich gerade denke. Es würde nur zu Diskussionen führen, für die mir die Kraft fehlt. Es dreht sich sowieso alles nur im Kreis, und ich weiss nicht mehr, wofür ich überhaupt aufstehen soll. Ja, ich weiss, das 'Leben' - doch es interessiert mich nicht mehr [falls jemand diesen Eintrag kommentieren will, nur zu, doch ich kann schon jetzt sagen, dass ich darauf nicht eingehen werde - ist nicht böse gemeint, ich kann nur einfach nicht].

8.6.08 18:39


.:Rettungsinsel:.

Ich sitze in einem kleinen, alten Boot und versuche vergeblich, gegen den reissenden Fluss anzukämpfen. Müdigkeit überkommt mich, meine Kraft lässt nach. Ich will nicht mehr kämpfen, rette mich in einer verzweifelten Aktion auf diese kleine Insel. Und auch wenn ich gefangen bin, fühle ich mich plötzlich sicher. Ich weiss, dass ich hätte weiterrudern sollen - das ist es, was die Welt von mir erwartet. Aber ich kann nicht mehr, ertrage nicht mehr die ständige Angst vor dem Ertrinken. Erschöpft beschliesse ich, zu bleiben. Schliesslich erkenne ich, dass ich vor nicht allzu langer Zeit schon einmal hier war. Wie gross doch die Sehnsucht war! Es fühlt sich an, als wäre ich nach Hause gekommen, auch wenn ich gefangen bin und die Insel droht, allmählich kleiner zu werden. Aber alles ist besser, als draussen im wilden Wasser langsam zu ertrinken. Vielleicht finde ich irgendwann die Kraft, aufzubrechen und das Ufer zu erreichen, doch fürs erste will ich hier bleiben.

Mir ist klar, dass es falsch ist, was ich tue. Und ich weiss auch, dass ich damit die Chance auf ein gesundes Leben in den Wind schlage, doch zur Zeit kann ich nicht anders. Die Essstörung ist sträker als ich, und ich habe nicht mehr die Kraft, gegen sie zu kämpfen. Zu gross ist die auch die Angst - die Angst, mich selbst zu verlieren. Ja, es ist traurig, dass ich so denke, und es ist auch nicht richtig, und wenn ich heute die Wahl hätte, würde ich ein Leben ohne die Krankheit meinem jetztigen vorziehen. Doch dazu ist es zu spät, dazu war es wahrscheinlich schon zu spät, lange bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machten. Eine Essstörung beginnt in Gedanken, wenn auch unbewusst. Acht Jahre ist es her, seit ich ein annährend gesundes Leben geführt habe. Seither beschäftigt mich das Thema ständig; täglich, stündlich, bei fast jedem Atemzug. Aber ich habe inzwischen akzeptiert, dass ich ohne die Essstörung nicht mehr leben kann. Sie gehört zu mir, und ich habe es akzeptiert. Vielleicht werde ich irgendwann aufwachen und wieder kämpfen wollen. Vielleicht auch nicht. Ich weiss es nicht. Doch jetzt, für den Moment [wie lange der dauern wird, weiss ich nicht], brauche ich meine kleine Rettungsinsel.

11.6.08 23:50


.:Die Fremde im Spiegel:.

Ich weiss nicht mehr, wo ich bin. Irgendwo verloren, an einem Ort, der ausserhalb der Realität liegt, der auf keiner Landkart eingezeichnet ist und der nicht gefunden werden kann, ausser von denjenigen, die schon wissen, wo er ist [ja, der letzte Satz stammt aus 'Pirates Of The Carribean' und ich finde ihn genial]. Im Spiegel sehe ich ein fremdes Gesicht und einen noch viel fremderen Körper. Mir fehlt die Kraft, um er/sie/es zu fragen, wer er/sie/es ist. Eigentlich interessiert es mich nicht wirklich. Ich bin müde, will schlafen, einfach schlafen, die Augen schliessen und von einem Leben träumen, wie ich es mir immer gewünscht habe. Doch dieses Leben gibt es nicht. Warum? Weil wir an physische Gesetze gebunden sind. Kurz: ich will anorektisch sein, verschwindend dünn und dabei gesund, voller Energie und kräftig genug, um das Leben gut zu bewältigen. Unmöglich, leider. Ich muss mich entscheiden. Aber das ist eine andere Geschichte.

14.6.08 01:22


.:Lebensmüde:.

Sinnlosigkeit drängt meinen Lebenswillen zur Seite und dunkle Tränen überschatten das Lachen in diesem verloren wirkenden Gesicht. Ich bin nicht mehr da und weiss nicht, wohin ich geflohen bin. Irgendwo ins Nirgendwo. Weit weg von der Realität, fernab von allem, was mir wichtig ist. Hätte ich mir die Tränen nicht schon längst aus der Seele gekotzt, würde ich weinen angesichts der Tatsache, dass ich mich erneut vor den Menschen abschotte, die mir eigentlich doch viel bedeuten. Ich will alleine sein, doch nicht, weil ich denke, es ginge mir in meinem Gefängnis aus Einsamkeit besser, sondern deshalb, weil ich es nicht ertragen könnte, gesehen zu werden. Nicht so, nicht in diesem Körper. Mein Gewicht ist eine einzige Achterbahnfahrt, und ich wünsche mir einmal mehr, einfach zu verschwinden. Gerade scheint es mir, als wären all die Therapiestunden umsonst gewesen - ich bin nicht nur nicht geheilt, sondern gerade kränker als je zuvor [nur, dass man es noch nicht sieht]. Entweder verbringe ich den Tag damit, Kalorien zu zählen, das Essen abzuwägen, zu hungern und alles akribisch genau aufzuschreiben, oder ich gebe die Selbstbeherrschung vollständig auf, fresse mich voll und kotze, bis ich nur noch Blut spucke. Die Hungertage sind mir natürlich lieber [zwar sind sie nicht gesünder, aber weniger anstrengend allemal] und sie sind zum Glück auch in der Überzahl, doch ich habe Angst. Nicht davor, die Kontrolle zu verlieren - ich habe sie schliesslich schon verloren -, sondern davor, diesmal wirklich zu sterben. Ich bewege mich auf einer Spirale abwärts und bin so müde, so am Ende und so schwach, dass ich es noch nicht einmal schaffe, mir Hilfe zu holen. Dabei würde ich nichts lieber tun als bei meiner Therapeutin in der Praxis zu sitzen und mir den ganzen Nebel von der Seele zu reden. Aber ich kann nicht, obwohl ich zu ihr immer ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis hatte. Es geht einfach nicht. Ich erlaube es mir nicht, weil ich mir einrede, nicht krank genug zu sein [was in meinem Fall heisst, nicht dünn genug zu sein]. Bescheuert - schliesslich weiss ich doch, dass ich krank bin und Hilfe bräuchte. Aber da ist gleichzeitig diese verdammte Stimme in meinem Kopf, die mir einredet, erst wieder abnehmen zu müssen, wieder richtig dünn [sprich anorektisch] zu sein, bevor ich es verdient habe, Hilfe zu bekommen. Ich kann nicht anders. Es ist wie ein Zwang, der stärker ist als alle Vernunft. Und ich bin zu müde, um zu kämpfen. Es geht einfach nicht, jegliche Kraft ist irgendwie verflogen. Einfach weg. Da fällt mir ein Spruch ein, der irgendwie sowohl passend als auch beängstigend ist: 'Wenn deine Kraft dich verlässt, geh einfach mit.' Wie das zu interpretieren ist, sei jedem selbst überlassen.
Meine Augen fallen zu, ich bin so müde, so erschöpft, auch körperlich. Vor ein paar Stunden habe ich das Abendessen erbrochen, aber diesmal unfreiwillig [sprich ohne nachzuhelfen], mein Magen wollte einfach partout nicht, dass es bleibt, wo es hingehört. Seltsam; wenn ich eine Essattacke hatte und erbrechen will, fällt es mir schwer und ich brauche lange dafür, den Brechreiz auszulösen [wahrscheinlich, weil sich mein Körper an die Reizung gewöhnt hat]. Aber wenn ich dann was esse und es auch bei mir behalten will, spielt mein Körper nicht mit und ich kann so lange nicht zu würgen aufhören, bis ich nur noch Magensäure von mir gebe [nein, ich entschuldige mich nicht für die ekelhaften Details]. Aber das ist eine andere Geschichte.

15.6.08 01:48


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