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.:Was auch immer:.

Hinter mir liegt gerade eine Geographieprüfung über antropogene Klimaveränderung und Plattentektonik. Ich war nach etwas weniger als dreissig Minuten fertig - keine Ahnung, ob das ein gutes Zeichen ist. Aber vorerst ist mir das relativ egal; ich habe alles gewusst [und hoffe, dass mein Wissen auch das richtige war] und bin froh, dass das Lernen sich gelohnt hat. Und wenn wir schon beim Thema Schule sind: ich werde in etwa zwanzig Minuten meine Geschichtsprüfung von vor zwei Wochen zurückbekommen. Früher war ich immer schrecklich nervös vor solchen Ereignissen [komischerweise nie vor dem Schreiben der Prüfung, sondern nur vor dem Ergebnis], aber heute geht das alles an mir vorbei, vollkommen emotionslos. Ich kann mich nicht mehr freuen, wenn ich gut abgeschnitten habe, wahrscheinlich könnte ich in jedem Fach Klassenbeste sein und es würde mich unberührt lassen. Warum? Weil ich nicht denke, dass ich besondere Leistungen erbringe, weil ich davon überzeugt bin, überfall sehr gut sein zu müssen. Wer das von mir verlangt? Meine Eltern nicht, ich stehe und stand nie unter Leistungsdruck von zu Hause aus. Meine Mitschüler ebenfalls nicht, die sehen gute Leistungen eher als Anlass für Neid und Missgunst, zumal der geschätzte Durchschnittsintelligenzquotient irgendwo zwischen null und zwanzig zu liegen scheint [es werden natürlich nicht die Gehirne aller mit einem uralten Zweitaktmotor angebtrieben, aber die Denkbuchstabierer sind doch eindeutig in der Mehrzahl]. Nein, das liegt alles an mir selbst. Zum einen bin ich durch die Essstörung sowieso nicht mehr in der Lage, irgendwas zu fühlen, und ausserdem fehlt mir auch einfach die Fähigkeit, eigene Leistungen anzuerkennen - schliesslich müsste ich dann ja etwas Positives an mir selbst sehen. Unmöglich, absolut undenkbar. Ich und gut oder sogar sehr gut? Klar, und Vanilleeis schmeckt am besten mit Tomatensauce.
Und nun entschuldigt mich, ich muss noch die Ironie ausschalten, bevor die nächste Lektion beginnt.

13.5.09 10:15
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jon (13.5.09 13:28)
Gestatte mir zum Stichwort "Ironie" meinen hoffentlich entspannenden Beitrag zu liefern. Gefühle wird er keine evozieren, ein leises Lächeln vielleicht? Wäre schön, finde ich. Da dich intelligente Spitzenleistungen nicht interessieren, hier meine bewusst vermiedene Hochleistungsaussage - sie ist als Nebensächlichkeit zu ignorieren.

Was mir dazu einfällt:
"Vanilleeis schmeckt am besten mit Tomatensauce!"

In Wirklichkeit handelt es sich hier um eine sinnentleerte Wortaneinanderreihungen, die man häufig in den Raum wirft, um absurde Diskussionen abzuwürgen. So macht man darauf aufmerksam, dass einige Vergleiche und Argumente ziemlich sinnlos sind.
Wie zum Beispiel: "Das Pferd ist vorne hinten als höher" - darum ist deine Geschichtsnote nicht von Belang.
PS: wie ist sie ausgefallen?


so-je (13.5.09 21:12)
Wie ist sie ausgefallen?

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